THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Der 500. Reformationstag!

Am 31. Oktober ist Reformationstag. In diesem Jahr ist er in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Deutschland feiert das 500jährige Jubiläum der Reformation!

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Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Tageslosung

Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes.
Jesus sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun.

Sprengel Hanau

THEO denkt LOGISCH ! - THEA auch ! - so heißt unser Sprengelblog. Hier finden Sie interessante, fromme, witzige, ernste, aktuelle, immer gültige, nachdenkliche und manchmal auch schräge Beiträge. Das, was Sie hier lesen, mag nicht immer der Weisheit letzter Schluss sein, aber wir hoffen doch, dass es anregend zu lesen ist und vielleicht auch ein Lächeln verursacht. Die Beiträge stammen von verschiedenen Autorinnen und Autoren, die sich haupt- oder ehrenamtlich für die Kirche engagieren. Viel Spaß beim Stöbern in den Beiträgen.
 

Am 31. Oktober ist Reformationstag. In diesem Jahr ist er in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Deutschland feiert das 500jährige Jubiläum der Reformation!

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“ oder „gute Nachrichten aktuell“ eingegeben.

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weise. Die Menschen vor 500 Jahren standen fest im Bann der Kirche.

In letzter Zeit flattert einem ganz schön viel Lutherwerbung ins (Pfarr-)Haus. Schon im Januar brachte kurzzeitig die Playmobilfigur Luther Höchstpreise bei Ebay und Berichterstattung im Radio. Jetzt gibt es Luthernudeln, Lutherkerzen, Einkaufschip und Socken, sogar „Luthers Pfaffentrunk hochprozentig“ mit speziell angefertigten Keramiktassen zum Flambieren desselben.

Mit diesem Grundrecht beginnt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
Für Glaubende liegt es auf der Hand:

Als ich als Kind mit meinen Eltern in das ehemalige Jugoslawien in den Urlaub gefahren bin, waren Grenzkontrollen selbstverständlich. Österreich, Italien, Jugoslawien. Später Österreich, Italien, Mazedonien, Kroatien. Aber da gab es schon nicht mehr überall Grenzen.

Ich bin zwar Pfarrer geworden, aber an meine eigene Konfirmandenzeit kann ich mich kaum noch erinnern. Bis auf einen Gottesdienst, den damals ein schon über 80jähriger Vertretungspfarrer in unserer Gemeinde gehalten hat.

Am Anfang, in den ersten Spielen der Vorrunde, konnte ich das Geräusch erst gar nicht deuten. Es klang wie eine Mischung aus Hagel und so etwas wie einem Peitschenhieb, zumindest zuhause vor dem Fernseher.

Wir schreiben das Jahr 1483. Mitten in Europa liegt das kleine Städtchen Eisleben. In Eisleben wird am 10. November Martin Luther geboren. Etwa 6.000 Menschen leben zu jener Zeit hier.

Als Kirchengemeinde geben wir uns wirklich Mühe, neben Eltern auch die Kinder direkt anzusprechen. Also laden wir zu den Kindergottesdiensten noch wirklich mit einem echten Brief ein.

Es ist wieder soweit: An den nächsten Sonntagen werden in den evangelischen Kirchen Konfirmationen gefeiert. Seit 1539 gibt es sie; die Konfirmation wurde vom Reformator Martin Bucer „erfunden“.

Applaudierende Menschen am Bahnsteig, „welcome“ „Willkommen“ steht auf großen Bannern, Kinder bekommen Teddies in die Hand gedrückt, erschöpfte Gesichter lächeln. Willkommenskultur! -„Hosianna“ rufen Menschen vor Jerusalem, schwenken Palmzweige und begrüßen den Mann auf dem Esel – Jesus.

Am Donnerstagnachmittag war es endlich soweit: die dicke Jacke bleibt am Haken hängen, die Terrasse wird gereinigt. Die Bänke im Feld sind besetzt, als ich mit dem Hund spazieren gehe.

Passionszeit, viele kennen Sie unter dem Stichwort Fastenzeit. Eine Zeit der Besinnung, eine Zeit das Leben mal wieder genauer unter die Lupe zu nehmen. Was will ich eigentlich? Was mache ich tatsächlich? Viele probieren Neues aus, indem sie Dinge weglassen. Meine Tochter isst zurzeit kein Fleisch, mein Mann und ich keine Süßigkeiten.

Unter diesem Motto laden evangelische Kirchen ein, die Fastenzeit bewusst zu gestalten. Denn wir konsumieren mehr als wir brauchen, mehr als uns und der Schöpfung gut tut. Gottes Auftrag, „die Erde zu bebauen und zu bewahren“ (1.Mose 2,15) bedeutet so zu leben, dass...

Nicht nur aus der Zeitung haben wir‘s vernommen: die Faschingszeit hat längst begonnen. Sitzungen gibt es in allen Orten, die Redner sparen nicht mit Worten. Wahrheiten werden scharf artikuliert, in der Bütt geht das ganz ungeniert.

Eigentlich hatte ich nichts mehr zum Thema „Flüchtlinge“ schreiben wollen. So viele haben schon etwas dazu gesagt. Wenn ich es jetzt doch tue, dann nicht wegen meiner persönlichen Meinung, sondern um zu fragen, was von einer christlichen Ethik her jetzt angesagt ist...

Wo bist du, Gott, du großer Stern, den die Gebete nennen?

Du warst doch nah und bist so fern und lässt dich nicht erkennen.

Während meines Theologiestudiums habe ich bereits gelernt, dass es in unserer Gesellschaft so etwas wie einen Traditionsabbruch gibt. Ganz besonders gilt das in Bezug auf Religion und Kirche. Die Großmütter erzählen ihren Enkeln so gut wie keine Geschichten aus der Bibel mehr.

Es waren ganze 53 Seiten, die der Rechtsanwalt von Beate Tschäpe am Mittwoch im Gerichtssaal verlas. Nach mehrjährigem Schweigen der Angeklagten warteten alle gespannt auf ihre schriftliche Aussage. Die Reporter standen schon im Morgengrauen Schlange, um noch einen Platz im Saal zu erhalten.

Heute ist Halbzeit mit den Türchen im Adventskalender. Morgen zünden wir die dritte Kerze am Adventskranz an. Bald ist Weihnachten. Advent sei eine Zeit des Wartens und der Vorfreude heißt es immer.

Sie interessierte sich sehr dafür, wie den Menschen geholfen wird, die da in der Sporthalle Zuflucht finden. Einer, der mit vor Ort war, als es darum ging, die ersten Aufgaben zu verteilen und das Nötige zu organisieren, erzählte ihr davon, wie umsichtig und gut die Dinge angepackt wurden.

Tausende Menschen sind derzeit auf der Flucht. Erschöpft kommen Sie auch in Hanau und Umgebung an und sind froh ein Dach über dem Kopf zu haben.

Im Grunde lieben wir sie alle, unsere „Komfortzone“. In ihr kennen wir uns aus und wissen, wie der Hase läuft. Bilder von Krieg und Elend? Ja, sehen wir in den Nachrichten, aber das ist ja zum Glück ...

Die Sakristei ist der Raum in einer Kirche, in welchem die für den Gottesdienst nötigen Gegenstände aufbewahrt werden. Die Paramente für den Altar, Kerzen, Kollektenbücher und manches mehr...

Es war für mich der Fernsehhöhepunkt der Woche: der frühere Arbeitsminister Norbert Blüm unternimmt eine Reise nach Katar und filmt die menschenverachtenden Umstände, unter denen nepalesische und aus Bangladesch stammende Lohnsklaven dort oft arbeiten müssen.

Kennen Sie Mr. Spock? Er war einer der Helden meiner Kindheit und Jugend. Zusammen mit Captain James T. Kirk durchquerte er das Weltall mit dem legendären Raumschiff Enterprise.

„Danke, Hanau", rief in der vergangenen Woche im überfüllten Gemeindesaal der Hanauer Christuskirche ein junger Flüchtling aus Eritrea den über Hundert Versammelten zu. „Danke, dass ihr mir geholfen habt!

Reminiszere! Gedenke, ist der Name für den Sonntag, den wir morgen feiern. Es war das erste Wort, das am zweiten Sonntag in der Passionszeit im Gottesdienst erklang, noch bevor der Pfarrer den Mund auftat, sang die Gemeinde: Reminiszere! Gedenke!

»Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie gescheh'n. Wunder gibt es immer wieder. Wenn sie dir begegnen musst du sie auch sehn.« Mit diesem Lied hat Katja Ebstein 1970 beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson (wie der Eurovision Song Contest damals hieß), den dritten Platz belegt.

... sollte das denn zusammenpassen? Jesus selbst hatte ein lockeres Verhältnis zum Geld. Er hielt die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen für viel wichtiger, darum konnte er sich über Geldangelegenheiten lustig machen.

Gewalt – ein furchtbares Wort. Worte wie „Gewaltherrscher", „gewalttätig", „Vergewaltigung", „Militärgewalt" füllen die Medien. Täglich kommt es auch in unserem zivilisierten Umfeld zu kleinen und größeren Gewaltszenen.

Die Feiertage sind wieder vorbei. Die Straßen sind meistens schon gereinigt von den Raketen- und Böllerresten. Der Blick geht wieder nach vorne auf das, was da kommt im neuen Jahr 2015. 

„Mama, krieg ich zu Weihnachten das Prinzessinnenschloss?" „Papa, ich will ein ferngesteuertes Auto!" So oder ähnlich klingt es derzeit in vielen Familien. Sich an der Scheibe der Spielwarengeschäfte die Nase platt drücken, die bunten Kataloge wälzen, gucken, was der Freund und die Freundin haben –

38 Stunden steht der Bundesbürger pro Jahr durchschnittlich im Stau. Sieben Minuten warten wir im Durchschnitt an der Supermarktkasse. Und fünf Wochen in der Regel auf einen Facharzttermin.
Wir warten:

Als ich noch ein Jugendlicher war, da gab es einen Satz, der mir bis heute hängen geblieben ist. Sie kennen ihn vielleicht auch noch. Er lautet: „Milch macht müde Männer munter".
Daran muss ich immer zu Pfingsten ganz besonders denken. Denn darum geht es.

Deutschland ist ein tolerantes Land, sagen die einen. Andere behaupten: Deutsche sind stur, prinzipienreiterisch und unflexibel. Was davon stimmt? Vermutlich beides - je nachdem, in welcher Hinsicht man schaut. Vielleicht...

Fasten in der Fastenzeit. Sonntags in den Gottesdienst gehen. Beten vor dem Einschlafen. Kirchlich heiraten. Zu anderen freundlich sein. Verzeihen, wann immer es geht. In der Bibel lesen. Weihnachten vom „Christkind" sprechen, statt vom „Weihnachtsmann".

Eigentlich war es nur ein kleiner Artikel in der Mittwochszeitung, ziemlich weit rechts unten auf der Seite und ohne Bild. Das überliest man gerne mal, aber diesmal war dieser kleine Artikel ein echter Augenöffner für mich. Es ging darin um einen Nichtraucherwettbewerb.

Vielleicht liegt es daran, dass in einer Pfarrersfamilie halt manchmal auch andere Themen besprochen als anderswo, aber meine Tochter hat selbst mich als gestandenen Pfarrer heute überrascht. Sie kam von einer Chorübernachtung. Dort hatte die Chorleiterin den Kindern gesagt, sie könnten...

So lautet das Motto, mit dem die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck auf den heutigen Bußtag aufmerksam macht und zu Gottesdiensten einlädt. Anrührend und schockierend zugleich sind auf dem Plakat die Füße eines Babys und gleich daneben die eines Toten zu sehen.

Meine jüngste Tochter weinte schon Wochen vor dem 31. Oktober. Auf ihrem Weg von der Schule muss sie an einem Haus vorbei, dessen Bewohner das Halloween-Fest so intensiv wie möglich feiern. Also hängt da schon seit Anfang Oktober ein Banner mit „Happy Halloween" an der Fassade...

So wünscht man sich das als Pfarrer: Menschen denken über Gott und die Welt nach und treten darüber in einen kreativen Dialog ein. Wunderbar! Durch die sogenannten „neuen Medien" ist das nun noch viel einfacher geworden und geht auch über Länder hinweg. Der kleine Paul (5) ...